Montag, 24. Juni 2024

Tag 9 => Ziel Nordpolarmeer/ Arctic Sea => Inuvik -Tuktoyaktuk - Inuvik

Sonntag, 23.06.24
gefahrene Kilometer: 320 km

Nach einem kleinen Frühstück auf dem Zimmer (ich habe dafür immer etwas Marmelade und Toast im Motorradkoffer bei den Touren dabei) gehe ich zur Rezeption und melde mich offiziell an. Der Wachmann gestern Nacht war ja etwas überfordert mit meiner Ankunft. Die Rezeption ist mittlerweile besetzt und ich erkläre noch mal das ich im Prinzip ca. 12 Stunden zu früh angereist bin. Der Hotelmitarbeiter meinte dann aber es ja schon nach Mitternacht gewesen sei und somit das Datum der Anreise ja passen würde, er würde mir nichts extra berechnen. Cool, das sind dann (fast) zwei Übernachtungen zum Preis von einer. Sehr fair, das nehme ich gern an.

Den Vormittag nutzte ich um mir ein wenig Inuvik anzuschauen. Inuvik wurde 1958 als Ersatzort, für das langsam in dem wiederkehrenden Frühjahrs-Hochwasser versinkende Aklavik gebaut und hat ca. 3.500 Einwohner. Der Ort diente noch in den 50érn überwiegend als Versorgungs-Mittelpunkt für in der Nähe befindlicher Radar-Abhörstationen im kalten Krieg. In den 1970érn trugen Öl und Gas Funde hier oben in Norden zur Entwicklung des Ortes bei.

Ich schaue im „Arctic Regional Visitor Center“ vorbei und lasse mir eine Karte des Ortes bzw. einige Infos zu Inuvik geben. Neben dem Center ist ein ausrangiertes Sportflugzeug welches als Wetterfahne dient. Das Wahrzeichen des Ortes ist aber die kreisrunde „Igloo Church“, eine Kirche in Form eines Iglus. Im Innern sind Wandmalereinen einer Inuit Künstlerin zu sehen, die ich aber nicht zu Gesicht bekomme, da gerade ein Gottesdienst läuft, da möchte ich nicht stören. Ich schaue noch im „Welcome Center“ vorbei und frage nach Aufklebern. Der Mitarbeiter ist sehr hilfsbereit und überschüttet mich förmlich mit Werbeartikeln von Inuvik. Ich solle noch doch ein paar Kugelschreiber mitnehmen und übrigens gibt es auch ein Zertifikat für das Übertreten des Polarkreises, der Bürgermeister von Inuvik hätte das persönlich unterschrieben. Na wenn der Bürgermeister das unterschrieben hat, dann nehme ich das natürlich mit. Ich schaue mir noch einige Häuser im Ort an. Interessant zu sehen, die Häuser stehen alle auf Stelzen, damit die Wärme die die Häuser abgeben, den Permafrostboden nicht taut. Würden die Häuer nicht auf Stelzen stehen, würden sie den Boden tauen und in diesem dann langsam versinken. Auch die Versorgungsleitungen der Häuser (Fernwärme, Frisch und Abwasser) führen auf Stelzen zu den Häusern.

Ich schlendere noch weiter durch den örtlichen Supermarket und halte dann noch am Ortsausgang auf einigen kleinen Schrottplätzen an um mir evtl. ein altes Nummernschild der „Northwest Territories“ als Souvenir zu organisieren. Die Nummernschilder haben die Form eines Eisbären und sehen wirklich toll aus. Auf einem der kleinen Schrottplätze werde ich fündig. Die Tür zum Buro des Schrottplatzes ist offen, ist aber niemand da. Ich warte noch zwanzig Minuten, rufe mehrmals laut ob jemand da ist. Nach einer halben Stunde hole ich den Schraubendreher raus und werde selbst tätig. Das Auto meiner Wahl hatte keinen Motor mehr und war auch sonst ziemlich zerpflückt, ich denke es braucht das Nummernschild nicht mehr.

Mittlerweile ist es 13:00 Uhr, auf der Hauptstraße leuchtet ein Thermometer. Es sind 17 Grad, die Sonne scheint. Schnell noch Tanken (wieder ca. 1,80 Euro pro Liter) und dann breche ich auf nach Tuktoyaktuk. Die knapp 150 km hören sich leicht und einfach an, entpuppen sich aber als schwerster Streckenabschnitt seit Dawson City. Auf ca. 100 km von den insgesamt 150 km wurde frischer Schotter aufgebracht. Dieser ist an manchen Stellen ca. 10 cm tief und besonders in den Kurven haben die Reifen der Autos tiefe Spurrillen reingefahren. Mit dem Motorrad sind diese tiefen Kies Spurrillen sehr unangenehm. Bei langsamer Fahrweise schlingere ich teilweise fast über die gesamte Breite der Fahrbahn. Da hilft nur Tempo. Hört sich blöd an, aber je schneller, desto besser. Ich fahre also ca. 80 km/h. Lenker gut festhalten, das Vorderrad versetzt es manchmal um einen halben Meter. Nach drei Stunden komme ich mit verspannten Schultern in „Tuk“, wie es hier nur genannt wird, an.

Am Ortsrand, steht das Schild vor dem jeder Reisende das obligatorische Beweisfoto macht. Das war es dann also: Mein Hauptziel und mein Umkehrpunkt dieser Reise sind erreicht. Noch schnell eine Runde durch den Ort gedreht. Wirklich schön ist hier nichts. Es sieht ziemlich unaufgeräumt aus, am Ortseingang ist die Müllkippe des Ortes. Ich fahre zum Strand des Nordpolarmeeres oder der „Arctic Sea“ wie dieses Meer im englischen genannt wird. Ich halte eine Hand rein, schön kalt ist das Wasser. Noch dein Kaffee im örtlichen „Convencience Shop“ organisiert und dann geht es zurück. Nach drei Stunden anstrengender Rückfahrt (tiefer Schotter, siehe oben) erreiche ich wieder Inuvik. Nun noch volltanken, damit ich morgen früh meine Rückreise antreten nach Dawson City antreten kann. Gegen 21:00 betrete ich wieder mein Hotel. Nun noch ein paar Dinge für die Rückfahrt (wann fahren die Fähren? Wie ist der Wetterbericht für morgen?) recherchieren, dann geht der Tag zu Ende.

Samstag, 22. Juni 2024

Tag 8 => Dempster Highway => Dawson City - Inuvik

Samstag, 22.06.24
gefahrene Kilometer: 780 km

Gegen 10:00 Uhr stehe ich am Beginn (km Null) des „Dempster Highways“ der ca. 40 km von Dawson City entfernt beginnt. Vorher habe ich noch den Tank von „Lady orange“ gefüllt bis zum Überlaufen. Dazu habe ich auch noch einen drei Liter Ersatzkanister und eine zwei Liter Colaflasche mit Benzin gefüllt. Die nächste Tankstelle ist von Dawson City ca. 450 Kilometer entfernt, da benötige ich entsprechende Reichweite. Ich hatte mich auch nicht auf die Tankstelle verlassen, die am Eingang des „Dempster Highways“ ist und das war auch gut so, es ist eine Automatentankstelle und wie Kreditkarte funktionierte dort nicht. Nun liegen also gut 735 Kilometer Schotterstrecke vor mir.

Der „Dempster Highway“ wurde 1978 fertigstellt und ist die einzige öffentliche Straße in Kanada die den Polarkreis überquert. Benannt wurde die Straße nach dem Polizisten W.J.D Dempster der „Northwest mounted Police“. Sergeant Dempster wurde im Winter 1910/11 mit einer Suchmission auf diesem Weg beauftragt, eine überfällige Patrouille („The lost patrol“) mit drei Mann zu suchen. Er fand die Männer der Patrouille, alle waren bereits tot. Die Gräber der Männer der Patrouille sind heute auf dieser Strecke in Fort McPherson zu finden.

Am Eingang des „Depmster Highways“ treffe ich mehre andere Motorradfahrer. Mann unterhält sich kurz, aber jede Gruppe fährt für sich allein. Unterwegs checkt man aber immer kurz gegenseitig ob alles in Ordnung ist. Wenn man zu einer Pause anhält und ein anderer Fahrer vorbeifährt, hebt man kurz den Daumen und signalisiert das alles in Ordnung ist. Man passt gegenseitig auf sich auf, in dieser einsamen Gegend. Am Eingang zur Straße noch das warnende Schild, das kein Krankenwagen auf dieser Strecke vorbeikommt und dass man vorsichtig fahren soll. Nun also los, den Blick immer auf die Straße gerichtet. Eine Geschwindigkeit von 80-90 km/h ist gut zu fahren. Vorsicht gilt aber bei frisch geschotterten Stellen, da fährt es sich etwas „schwammig“ Die Ersten ca. 300 km sind geprägt von den „Ogilvie Mountains“ es geht bis auf ca. 1300 Meter hinauf. Es wird ziemlich kühl, nur noch ca. 8 Grad Celsius. Ich muss anhalten und die Windjacke und die dickeren Handschuhe anziehen. Am Wegesrand immer wieder farbige Bäche, eisenhaltiges Gestein färben diese rostrot ein. Leider auch am Wegesrand: mehrere Autowracks und ein verunfalltes Motorrad vom Typ BMW 1250 GS

Bei Kilometer 406 erreiche ich das „Eagle Plains Hotel“. Dieser Versorgungsstützpunkt wurde 1978 auf halber Strecke gebaut und hat mit Hotel, Kaffee, Restaurant, Werkstatt und vor allen einer Tankstelle ziemlich viele Dinge die der Reisende hier draußen so gebrauchen kann. Die Tankstelle hat „EINE“ Zapfsäule, hier müssen ALLE tanken. Ich reihe mich ein und bete das meine Kreditkarte funktioniert. Es funktioniert, nach ca. 45 Minuten ist der Tank gefüllt. 1,80 Euro pro Liter, der teuerste Sprit auf meiner bisherigen Reise. Nach dem Tanken gehe ich das Restaurant des Raststation und gönne mir noch einen heißen Kaffee und einen Muffin. Die Raststation hat auch einen kleinen Campingplatz, eigentlich sollte hier für heute meine Reise beendet sein. Da es aber erst nachmittags ist und die Sonne scheint, beschließe ich noch ein wenig weiter zu fahren und spontan zu entscheiden wo ich dann zelte bzw. übernachte. Ich fahre also weiter. Das Wetter wird immer besser je weiter ich Richtung Norden fahre. Die wärmeren Handschuhe können wieder in den Koffer, ich wechsele wieder auf Sommerhandschuhe. Die Regenjacke, die ich gern als zusätzlichen Windschutz nutze, trage ich nur zeitweise. Allerdings trage ich immer entweder die gelbe Regenjacke oder die gelbe Weste. Die Staubentwicklung, bei vorrausfahrenden Fahrzeugen, ist teilweise so heftig, dass man nichts sieht. Da möchte ich wenigstens gesehen werden.

Ca. 40 km (km 445) hinter dem „Eagle Plains Hotel“ erreiche ich den Polarkreis, bzw. den Parkplatz wo das Schild dazu aufgestellt ist. Eine kurzer Fotostopp. Dies ist meine zwei Überquerung des Polarkreises. Die erste Überquerung war im Juli 2022, während meiner Tour in Alaska in Richtung „Prudhoe Bay“ auf dem Dalton Highway. Bei Kilometer 513 ist die Grenze des Yukon und der „Northwest Territories“ erreicht. Mittlerweile habe ich 600 km geschafft, die Fähren über den Peel River (km 587) und den McKenzie River (km 656) müssen noch genutzt werden. Die Fähren pendeln von ca. 08:00 Uhr (Mackenzie River) und ab ca. 09:00 Uhr (Peel River) bis ca. Mitternacht über die Flüsse. Es ist 22:00 Uhr, der Himmel ist mittlerweile komplett blau, nicht eine Wolke am Himmel. Die Sonne steht hoch am Himmel. Ich finde es faszinierend am Abend bzw. in der Nacht bei Sonnenschein zu fahren und beschließe daher bis nach Inuvik durchzufahren. Die Fahrzeit mit den Fähren beträgt nur wenige Minuten, die jeweilige Wartezeit ist kurz. Auf den letzten 200 Kilometern fährt ein Tankwagen vor mir, der Sprit nach Inuvik bringt. Die Staubentwicklung ist irre. Ich muss dem Tankwagen einen Vorsprung von ca. einem Kilometer geben, an überholen ist nicht zu denken. Aus der Entfernung sieht die Staubfahne aus wie eine Windhose eine Hurricanes. Ca. 10 Kilometer vor Inuvik ist die Straße wieder geteert bzw. mit einem normalen Straßenbelag versehen.

Gegen 01:00 Uhr nachts Ortszeit (hier wurde die Uhr gegenüber Dawson City wieder eine Stunde vorgestellt) und nach ca. 14 Stunden Fahrzeit, incl. Pausen und Foto Stopps, erreiche ich Inuvik. Ich hatte schon in den letzten Stunden überlegt wie und wo ich heute übernachte. Eigentlich wollte ich das Zelt aufbauen, aber die Mückenplage war unterwegs schon so extrem das ich den Plan verwerfe und das Hotel ansteuere wo ich für MORGEN eine Übernachtung reserviert habe. An der Rezeption ist nur der Wachmann, Ich sage ihm das ich ein wenig früher da bin und gern mein Zimmer haben möchte. Er gibt mir nach einiger Diskussion die Zimmerkarte, den Rest soll ich bitte morgen an der Rezeption klären. Ok, mache ich. Jetzt erst mal die Gepäckrolle vor dem öffnen abduschen, sonst wäre das Hotelzimmer sofort verdreckt, die Staubkruste ist immens. Ich selbst gönne mir auch noch eine Dusche und falle gegen drei Uhr nachts, immer noch bei blauem Himmel und Sonnenschein, ins Bett. Übrigens: hier oben geht die Sonne zwischen dem 25.Mai und dem 18. Juli nicht unter.





Tag 7 => Sommeranfang => Tok/Alaska – Dawson City/Kanada

Freitag, 21.06.24
gefahrene Kilometer: 300 km

Ab heute fahren Olli und ich getrennt. Wir haben uns nicht zerstritten sondern das war von Anfang an so geplant, in der ersten Woche fahren wir zusammen, in der zweiten Woche hat jeder eigene Pläne. Wir besprechen noch unsere weitere jeweilige Strecke, ein letzter Handschlag und Olli macht sich gegen 08:30 Uhr auf seine heutige 500 Kilometer Strecke. Ich lasse mir etwas mehr Zeit da ich heute „nur“ 300 km Strecke vor mir habe. Ich sitze schon auf dem Motorrad und möchte starten, das sehe ich das meine 12 Volt Steckdose halb voller Wasser steht. Mist, da habe ich vergessen die Gummikappe wieder aufzustecken. Der Regen hat die Steckdose geflutet und einen Kurzschluss verursacht. Ohne Steckdose kein Navi, da ich mein Navi nicht fest angeschlossen habe, sondern es mobil halte um es nach dem Urlaub incl. Halterung wieder mitnehmen zu können. Die Sicherung der Steckdose ist durchgebrannt. Ich lege die Steckdose trocken und suche im Koffer eine Ersatzsicherung. Sicherung gefunden, erledigt, es kann weitergehen.

Die 300 km über den „Top over the world Highway“ sind gut zu fahren. Ca. 120 km davon sind Schotter ohne festen Belag. Die Streckenabschnitte mit dem Bitumen sind oft wellig und die Federung schlägt beim Durchfahren dieser Wellen gut durch. Diese Wellen entstehen, wenn wer Permafrostboden unter der Straße taut, dann wird der Straßenbelag wellig. Ungefähr in der Mitte der heutigen 300 km Strecke erreiche ich den Ort „Chicken“. Interessant ist das Schild das auf die Innenstadt „Downtown Chicken“ verweist. Chicken hat drei „Buden“, das war´s. Ca. einhundert Kilometer vor Dawson City erreiche ich die Grenze USA/Kanada. Wenige hundert Meter vor der Grenze sehe ich noch drei Caribous mitten auf der Straße. An der Grenze fragt mich der Grenzbeamte wo ich den in Kanada mein Motorrad mit US-Kennzeichen lasse. Ich antworte ehrlich, dass ich meine Reise in Whitehorse unterbreche, mein Motorrad dort abstelle, und nach einigen Monaten wiederkomme (wobei den Part dann Wolfgang übernimmt) und ich das Motorrad in die USA nach Seattle wieder ausführe (o.k. es bleibt in Vancouver). Die Antworten waren wohl alle richtig. Der Grenzer wünscht mir Gute Fahrt, ich bin in Kanada. Ein paar „Meter“ vor Dawson City muss man noch auf die Fähre die den Yukon River überquert. Die Wartezeit ist kurz, ich bin relativ schnell „drüben“ Die Fähre fährt rund um die Uhr und ist kostenlos. Mein Hotel ist ca. drei Kilometer außerhalb der Stadt. Das hat den Vorteil das es ca. 30-50% günstiger ist als die Hotels direkt in der Stadt. Da ich nun schon das dritte Mal im Rahmen meiner Reisen in Dawson City bin und ich heute nichts Großartiges in der Stadt vorhabe, passt es aber gut. Ich beziehe mein Zimmer und fahre noch einmal nach Dawson City rein. Eine Sache fehlt mir noch auf meiner Liste: es ist ein kurzer Besuch des „Jack-London-Museums“. Das Museum selbst ist schon geschlossen aber ein Gang durch die Außenanlage finde ich ausreichend. Der Schriftsteller Jack London hat seine Erlebnisse, die er in seinen Büchern in Roman-Form beschreibt, hier während des Goldrausches erlebt. Nach dem Besuch des Museums fange ich an mich auf meine Fahrt morgen vorzubereiten. Die Tour in den hohen Norden wird kein einfacher Standard-Campingausflug, daher versuche ich vorab soviel Information zum Wetter und zum Straßenzustand zu bekommen. Die „Northwest Territories“ haben in Dawson City eine eigene Touristeninformation. Ich besuche diese, leider hat diese bis auf weiteres geschlossen wie ein Schild an der Tür verrät. Die wichtigsten Infos bezüglich Wetter, Straßenzustand, etc. sind aber an der Tür ausgehängt. Als nächstes kaufe ich im „General store“ ein paar Lebensmittel und Getränke ein. Da wo ich hin möchte gibt es wenig bis gar keine Versorgungsmöglichkeiten. Wichtig ist auch Wasser in Flaschen mitzunehmen.

Zum Titel dieses Beitrages: heute ist Sommeranfang, das heißt es ist der längste Tag und die kürzeste Nacht. Hier in Dawson City bedeutet das, dass der Sonnenuntergang um 00:51 Uhr und Sonnenaufgang ist um 03:47 Uhr. Das bedeutet das man hier „21 Stunden und 4 Minuten“ Sonnenlicht hat…zumindest heute, ab morgen wird es dann wieder weniger. Die Einheimischen und auch Touristen feiern das auf einem Aussichtspunkt (The Dome) über der Stadt. Ich hatte kurz überlegt dort auch noch nach Mitternacht hinzufahren, da es aber bewölkt ist sieht man die Sonne eh nicht wandern. Außerdem ist der Trip morgen reichlich anstrengend, da möchte ich fit sein.

Ich bleibe also den Abend im Hotelzimmer, schreibe diesen Beitrag und schaue einen TV-Sender auf dem den ganzen Abend „Forensic Files“ läuft. Bei uns ist die Sendung als „medical detectives“ bekannt. Witzig ist das ich einige der beschrieben Fälle schon aus dem deutschen TV kenne, sind halt alles Fälle aus den USA, die bei uns in Synchronisierter deutscher Sprache ausgestrahlt werden. Auch die TV-Werbung ist mehr als interessant, für verkäufliche „Anti-Depressiva“, Spritzen zum Abnehmen und Botox Spritzen gegen Migräne wird da geworben
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