Donnerstag, 7. Oktober 2021

Tag 6 => von Clearwater nach Penticton (...Wellness für´s Motorrad plus "Strandpromenade")

Donnerstag, 07.10.21
gefahrene Kilometer: 410 km

 

Wie ist der Pan für heute ?

Da sich die Reise so gaaaaaanz langsam dem Ende zuneigt sind die "großen" Highlights in meiner Reiseplanung erledigt bzw. besichtigt. Wie schon gestern möchte ich daher auch heute mehr regional, abseits der Haupt-Touristenrouten, unterwegs sein. Dazu
möchte ich die kleinen "weissen" Straßen in der Landkarte fahren. Ich möchte dorthin wo die Einheimischen am Wochenende ihre Freizeit verbringen. Übrigens: wenn die Einheimischen dann losfahren dann zu 90% mit Pickup Trucks....und diese haben dann wieder zu 90 % entweder die Ladefläche voll mit "Freizeitgerät" oder sie haben einen Anhänger mit Boot, Motorrad, Quad, Wohnwagen, etc,etc dabei (siehe Fotos unten). Die Kanadier sind sehr "Freizeit muss draußen in der Natur stattfinden" orientiert.

Erstes Ziel ist der "Adams Lake"

Zwischenziel ist gegen 13.00 Uhr dann die Stadt "Kelowna" da ich dort einen "Wellness"-Termin für mein Motorrad bei einem Motorradhändler habe. Nach 12.000 km seit Kauf der Maschine in Alaska sind dann doch mal einige Dinge "fällig" (mehr dazu später).
Außerdem passt es jetzt ganz gut in den Zeitplan..in den letzten Tagen hätte das eher nicht gepasst. Kelowna ist eine Stadt mit ca. 120.000 Einwohnern also für hiesige Verhätnisse schon recht groß. Da es Motorradwerkstätten hier ausschließlich in den größeren Städten gibt, hatte ich gestern spontan telefonisch beim dortigen Händler "Valley Moto Sport Kelowna" nachgefragt und um einen Service-Termin für heute gebeten. Der Händler war sehr flexibel und hat mir den Termin dann sofort am Telefon zugesagt.

Endziel heute soll dann Penticton, ca. 80 km südlich von Kelowna sein

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Update:

Es war kalt, richtig kalt. Morgens um 07.30 Uhr wieder Start. Die bekannten 6 Grad haben sich bis Mittags gehalten. Dann 15 Grad. Man merkt jetzt das die "20 Grad Phase", die es eingentlich jeden Tag gibt, immer später am Tag kommt und das diese immer kürzer wird. Heute war es erst um 14.00 Uhr ca. 20 Grad warm..um 16.00 Uhr dann wurde es mit 10 Grad wieder recht kühl.

Meine geplante "weisse Straße" hat sich als ungeteerte Versorgungsstraße eines Sägewerks entpuppt. Trotzdem durfe der Durchgangsverkehr da aber auch lang fahren. Nun konnte ich doch auch noch mal 25 km (in Alaska /im Yukon waren es bei der Tour in 2019 locker 1.000 km) unbefestige Straße in diesem Urlaub fahren. Die Tour ging hoch über dem "Adams Lake" entlang. Über den See fuhr eine kostenlose Fähre, die ich für mich allein hatte. Auf der anderen Seeseite nette Ferienhäuser...sehr einsam aber nett anzusehen.

Dann weiter noch ca. 150 km bis Kelowna. Hier hatte ich ja um 13.00 Uhr eine Servicetermin für die Kawasaki vereinbart. Kelowna ict für hiesige Verhältnisse recht groß und die Haupt-Einfallstraße (Highway 97) erinnert an amerikanische Städte.Überall Autohändler, Burgerläden, Geschäfte, Shops, etc. Alles da was man so braucht...unter anderem auch "Valley Moto Sport". Nach Ankunft hat es keine 10 Minuten gedauert da stand mein Motorad in der Werkstatt. Ich selbst habe dann eine Mittagspause beim "Burgerladen" nebenan gemacht und nach ca. 90 Minuten war mein Motorrad fertig. Öl + Filter , Bremsflüssigkeit, Reifen hinten neu. Den Reifen selbst hatte ich ja im Koffer aus Deutschland mitgebracht. Warum ? Nun der Reifen war übrig und stand seit gut zwei Jahren in meinem Keller. Ich hatte ihn damals von der BMW 650 Sertao behalten (welche gerade in San Diego/USA steht) da dieser Reifen beim "abziehen" (ich hatte die BMW auf ein anders Profil umgerüstet)  noch ca. 90 Prozent Profil hatte und ich es zum damaligen Zeitpunkt zu schade fand den Reifen wegzuwerfen. Die Reifengröße der BMW und der Kawasaki sind identisch....Zufall !. Der Reifen selbst passte noch mit in den Koffer im Flieger hierher, so das ich im Prinzip den Reifen umsonst bekommen habe. Das ist wichtig zu erwähnen, da Reifen hier auch ca. doppelt so teuer wir in Deutschland sind (hier ca. 170 Euro, in Deutschland ca. 85 Euro). Der Preis für für die Inspektion "alles zusammen" ist mit 150 Euro sehr fair. Ich behaupte mal das es in Deutschland ca.  200 Euro gekostst hätte ...und das obwohl in Kanada eingentlich alles (mehr dazu dann hier im Reise-FAZIT am Schluss des Urlaubes) teurer als in Deutschland ist.

Gegen 15.00 Uhr dann noch die restlichen 80 Km des Tages von Kelowna nach Penticton. 16.00 Uhr (recht früh heute 😏) dann Ankunft im vorgebuchten Motel. Der Ort Penticton liegt direkt an einem über 200 km langen See (Lake Okanagan). Der See selbst ist kein natürlicher See sondern durch das Aufsteuen des Columbia Rivers entstanden. In Penticton wohnt man wenn man es "geschafft" hat. Die Region Kelowna/Penticton ist sehr beliebt, es ist eine recht warme Gegend, hier wächst sogar ein wenig Wein. Der riesen See und die umliegenden (..im Gegensatz zu den Rockies recht kleinen) Berge bieten zig Freizeitmöglichkeiten. Ich habe mal in einer örtlichen Immoblienzeitung geblättert: Einfach(st)e Häuser kosten hier so ca. 500.000 Euro. Wenn man was "normales" haben möchte sollte man 1 Million Euro einplanen. Was "richtig" nettes fängt so bei 1,5 bis 2 Mio Euro an. 😔. Luxus teilweise mit Strandlage dann ab 2 Mio aufwärts...

Nach Ankunft im Hotel habe ich noch mal eine Stunde am Motorrad "geschraubt", da ich neben der Inspektion beim Händler dort auch noch einen neuen Schalter für die Heizgriffe besorgt hatte. Den habe ich dann direkt beim Hotel (gut das ich damals passendes Werkzeug und Elektro-Reparatur-Kleinmaterial bei der Erstbeladung für das Motorrad einpeplant und aus Deutschland mitgebracht hatte) selbst eingebaut...die Heizgriffe "brennen" nun wieder wie am ersten Tag.

Anschließend noch mal ne Stunde zu Fuss raus und mal die kleine Seepromenade erkundet.
Bisher bin ich nach Ankunft in den jeweiligen Hotels (außer in Vancouver) abends nicht mehr raus gegangen, da es entweder in der Hotelumgebung nichts zu sehen gab, es stockdunkel war oder es "arschkalt" war...oder alles drei zusammen zutraf 😅

 




 


 

Mittwoch, 6. Oktober 2021

Tag 5 => von Jasper nach Clearwater / Wells Gray Provincial Park (das "kleine" Kanada)

Mittwoch, 06.10.21
gefahrene Kilometer: 420 km

Nachdem gestern ein super Tag war mit wirklich tollem Wetter und DEN Highlights (Banff/Jasper/Icefield Parkway) auf meiner Tour möchte ich nun die letzten verbleibenden beiden Fahrtage nutzen um das "kleine Kanada" kennenzulernen. Ich meine damit die Ecken wo der Kanadier am Wochenende für den kleinen Familienausflug hinfährt oder wo er mit dem Boot zum Angeln rausfährt. Für diese Aktivitäten gibt es hier viele von den Provivial Parks, das ist eine Stufe kleiner als National Parks.

Ziel dafür ist heute der "Mini-Ort" Clearwater mit einem Abstecher in den "Wells Gray Provincial Park". Ich bin gespannt wie die Straße in diesem Park aussieht....auf der Karte ist sie sehr klein und weiss gekennzeichnet..könnte Schotter bedeuten :-) 

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Update: 

Heute habe ich es langsam angehen lassen, da sich (..immer schön den Wetterbericht beobachten !) die Nachttemperaturen dem Gefrierpunkt näherten und ich kein Risiko eingehen wollte. Außerdem konnte ich aus dem Hotelfenster am frühen Morgen sehen das der Schnee auf den Bergen deutlich "mehr" in Richtung Stadt gewandert ist (siehe erstes Foto unten) in der Nacht. Es wurde also höchste Zeit das ich in tiefere Gegenden komme.

Um 09.00 Uhr war Start bei 6 Grad Außentemperatur. Brrrrrr !!! KALT !!!
Heute war es deutlich kühler als gestern, die Temperatur kletterte auf max 16 Grad um die Mittagszeit. Das lag aber auch vermutlich daran das ich die ersten zwei Stunden fast nur auf 1.000 Meter Höhe (das Navi zeigt das ja wunderbar an) unterwegs war. Dann noch mal locker zwei Stunden auf 700 Meter Höhe. Wo fährt man bei uns in Europa eigentlich vier Stunden um von 1.000 Meter Höhe auf ca. 500 Meter runter zu kommen ? Die Strecken hier sind echt lang und "hoch". Es waren daher heute deutlich mehr Pausen unterwegs nötig um sich bei heissen Kaffee aufzuwärmen (ich kam mir dabei manchmal vor wie ein Leguan der sich in der Sonne immer aufwärmen muss, damit der beweglich bleibt.)

Mein Ziel am Nachmittag war dann wie schon in der Einleitung erwähnt ein kleinerer lokaler Park (provincial park). Obwohl die Bezeichnung "klein" hier erklärt bzw. relativiert werden muss. Die Parkstraße ist ca. 100 km lang, der Gesamtpark (viele Teile sind nur auf Wanderwegen zu erreichen) ist geschätzt (wenn ich mal den Maßstab der Landkarte zugrunde lege) ca. 250 km lang und ca. 50-70 km breit. Mein Ziel im Park waren die "Helmcken Falls" (Wasserfälle). Wirklich sehenswert, 141 Meter hoch (siehe Bild unten). Übrigens: die Niagara Fälle sind nur 53  Meter hoch (dafür aber 1,2 km breit).

Ich bin im Park fast allein unterwegs gewesen, auf den 50 km die ich die Parkstraße gefahren bin, sind mir genau zwei Autos entgegen gekommen. An den Wasserfällen standen wir dann zu dritt. Auch hier wieder: Nachsaison sei Dank...aber ein Panne sollte man da nicht haben :-)






 

Dienstag, 5. Oktober 2021

Tag 4 => von Radium Hot Springs nach Banff und Jasper (absolutes Highlight heute: der "Icefield Parkway")


Dienstag, 05.10.21
gefahrene Kilometer: 450 km

Heute zählt es 👍...Es stehen DIE Nationalparks in  Kanada auf dem Programm: Der Banff National Park und der Jasper National Park. Die National Parks gehen geographisch  ineinander über. Die Verbindungsstraße zwischen den beiden ist der "Icefield Parkway"

Der Icefields Parkway ist ein 230 Kilometer langes Teilstück des Highway 93. Der Parkway gilt als eine der schönsten Fernstraßen der Welt und führt durch die Berglandschaft der kanadischen Rocky Mountains zwischen Lake Louise und Jasper. 

In in den Parks und am Parkway gibt es mehrere Attraktionen wie z.B. Gletscher, Bergseen, etc die ich heute besichtigen möchte (bzw an denen ich einne Fotostop einlegen möchte). Allerdings steht und fällt das Ganze mit dem Wetter. Immer dran denken: wir haben Oktober und es geht hoch in die Berge. Zu dieser Jahreszeit kann es da oben auch schon mal schneien, aber der Wetterbericht sagt für heute "bewöklt/sonnig und bis zu 15 Grad" voraus. Allerdings gegen Mittag 😄...aktuell (ich schreibe diese Zeilen gegen 06.00 Uhr morgens) sind in Banff MINUS EIN GRAD 😨

Da die beiden National Parks und die einzelnen Stops dort zu den meist besuchten Attraktionen Nordamerikas gehören bin ich sehr froh das die Saison hier zu gut wie vorbei ist. Ich habe das auch schon unterwegs gesehen: viele Campingplätze und Touristische Einrichtungen haben schon geschlossen, in zwei Wochen ist hier so gut wie alles dicht.
Der  "Lake Louise" z.B. soll der meistbesuchteste Bergsee der Welt sein. Normalerweile soll auf den Straßen in den Parks schon jeweils gegen Mittags soviel Stau sein das es nur noch zäh voran geht. Ich hoffe aber auf wenig bis gar keinen Stau im Park.

Ich bin gespannt... Mehr Infos dann wieder heute abend im "Update des Tages"

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Update: 

Ich starte morgens wieder früh und belade noch im Halbdunkeln mein Motorrad. Um 07.30 Uhr geht es bei 6 Grad Außentemperatur los. Ich vermute das es heute kalt wird, daher ziehe ich alles an was ich habe. Unter der Jacke Langarmshirt, Sweatshirt...über der Jacke noch eine Regenjacke als Windschutz. Lange Unterhose :-) ist Pflicht

Meine Strategie ist es sehr früh am Einstieg in Banff zu sein da der Wetterbericht "nur" von ca. 11.00 Uhr  bis 16.00 Uhr sonniges Wetter vorhersagt. Es geht los, die Temperaturen (ich hatte es geahnt) sinken auf +2 Grad ab, die Straße schraubt sich bis auf 1.700 Meter hoch. Es ist wirklich "arschkalt", mir fallen fast die Finger ab ...zumal ausgerechnet heute die Heizgriffe versagen (warum fällt immer alles aus wenn man es am nötigsten braucht ???). Wolfgang hat ein kleines Thermometer am Motorrad installiert, mein Blick ist fest darauf (natürlich auch auf die Straße vor mir :-) ) fixiert. Das es kalt ist merke ich auch ohne Thermometer, aber ich habe etwas Muffe das es glatt wird. Zumal hier sehr viele LKW über den Paß fahren. Vor mir, hinter mir, neben mir,...da möchte man ungern mit dem Motorrad ins Schligern geraten...Tiefer als 1,9 Grad geht es nicht runter, die Kälte ist sehr trocken aber abgestelle Autos am Straßenrand sind dick zugefroren...daher: Vorsicht ist angesagt !

Nach den ersten 130 Kilometern und ca. 1,5 Stunden nach meinem Start komme ich, mit eiskalten Fingern, in Banff an. Banff selbst ist schick herausgeputzt aber bleibt in der Summe ein Touriort in dem es zig Restaurants, Hotels und Souvenirshops gibt. Jetzt erst einmal aufwärmen. Gar nicht so einfach: Banff liegt in der Provinz Alberta (Vancouver liegt in British Columbia) und Alberta hat, nachdem es am Anfang sehr locker mit Corona-Restriktionen umgegangen ist nun sehr hohe Fallzahlen und zieht gerade die "Reißleine"..unter andern ist es nicht erlaubt in den Restaurants/Cafes zu sitzen..nur "Take away/ zum mitnehmen".
Toll, also nix mit aufwärmen. Ich rette mich in einige Souvenirgeschäfte, "Tue so" als wenn ich interessiert bin und wärme mich dort auf. Nachdem ich wieder Gefühl in den Händen hatte und somit nicht die Gefahr bestand das ich den Kaffeebecher fallen lasse, gab es dann noch einen Kaffee auf der Straße "im Stehen". Übrigens liebe ich den Kaffee hier, schön "dünn" und schön "viel" (0,2...0,3 oder 0,5 Liter je nach Becher-Wahl)...genauso "habe ich ihn gern". 

Nun aber los, die Sonne kommt langsam raus. Erstes Ziel ist DER See im Banff National Park, der "Lake Louise" (siehe die ersten beiden Fotos unten) . Dieser See soll -laut Reiseführer- der meistbesuchte Bergsee der Welt sein. Über 3,3 Millonen Besucher pro Jahr.
Ich bin in der absoluten Nachsaison hier (viele Park und Campingplätze im Nationalpark haben schon geschlossen), außerdem stehe ich morgens um 10.30 Uhr auf dem Parkplatz am See, TROTZDEM sind die Parkplätze gerammelt voll. Ich möchte  mir gar nicht ausmalen was hier in der Saison "abgeht". Nach einer guten Stunde am See (der übrigens seine höchste Wassertermperatur von 12 Grad nur im August erreicht) ist die Sonne schön am Himmel zu sehen, es sind 22 Grad Außentemperatur ..also Überjacke und Pullover wieder "aus". Die Straße schlängelt sich nun über 200 km auf ca. 1400 bis 1700 Höhenmetern (einmal sogar 2.000 Meter) durch den Park. Das Wetter hält sich nun die nächsten Stunden bis ca. 16.00 Uhr, das Sonnenlicht lässt das Herz eines jeden Fotografen höher schlagen. Ich halte an größeren und kleineren Spots im Park an und mache unterwegs einige Fotos an Stelllen die auf mich einen tollen Eindruck machen. Es ist wenig Verkehr im Park...Nachsaison sei Dank.

Die Zeit vergeht schnell. Gegen 16.00 Uhr ist dann schlagartig die Bewölkung wieder da, es geht runter auf 10 Grad. Gegen 17.00 Uhr dann Ankunft in Jasper, dem Zentrum des gleichnamigen Parks. Im Prinzip nicht besonderes (Banff ist schöner herusgeputzt). Man merkt nur die Nähe zu den Parks, da die Hotels hier teuer sind als bisher auf meiner Strecke.
Das vorgebuchte Motel war dann schnell bezogen.

Soviel zu der Strecke. Da ich am Tage auch mit vielen Menschen ins Gespräch komme (der Aufkleber "Frank from Germany" am Motorrad ist da ein echter Türöffner. (..ich werde oft darauf angesprochen) möchte ich hier kurz die interessantesten Kontakte erwähnen:

.....ein Mädel aus Singapore, die (auch 😁) gerne reisst und dafür einen 18 Stunden Flug nach New York in Kauf nimmt (plus Inlandsflüge USA und Kanada) und bei Rückkehr zu 14 Tage zuhause in Corona-Quaratäne muss die der Staat mit einer elektronischen Fußfessel (!) überwacht. Alternativ kann sie auch in ein Hotel gehen wo sie in ein Zimmer gesperrt (!) wird...kein raus..kein rein. Das Hotel muss sie selbst bezahlen, es kostet sie dann 3.000 Dollar.

....ein Ehepaar aus Thüringen die ihren 18 jährigen Sohn in Kanada besuchen der nach einem "Work and travel" Aufenthalt ein Mädel kennengelernt hat...und nun nicht mehr wiederkommt 😟 und hier sein Leben gerade aufbaut.

...ein Mann der aus Montreal kommt und noch nie die Rocky Mountains in seinem eigenen Land gesehen hat und dies nun gerade nachholt..und der sehr sehr E-Auto interessiert ist und es schade findet das die "Top 10 Neuwagen" in der Statistik in Kanada dicke fette und sprit fressende Pick up´s sind..




 

Montag, 4. Oktober 2021

Tag 3 => von Kamloops nach Radium Hot Springs (Anfahrt in die Rockies plus Bad in einer heissen Quelle)

Montag, 04.10.21
gefahrene Kilometer: 515 km

Heute beginnt grob gesagt die Anfahrt in Richtung DER beiden Nationalparks in Kanada:
Banff und Jasper National Park(s). Zu den Parks selbst werde ich dann inhaltlich morgen berichten.

Die Anfahrt sollte eigentlich direkt nach Banff (Stadt) gehen, da aber der wichtigste Strassenpass auf dem Weg dorthin, der "Kicking Horse" Pass wegen Bauarbeiten gesperrt ist (danke Wolfgang für diese wichtige Vorabinfo)  und somit Banff nur mit einem zusätzlichen zweistündigen Umweg zu erreichen ist, unterbreche ich die Anfahrt dann schon heute in Radium Hot Springs. Wie es der Name schon gesagt gibt es dort eine radioaktive Quelle (nur leicht radioaktiv 😁) in der man baden kann. Mal sehen ob die geöffnet hat oder den Corona-Beschränkungen zum Opfer gefallen ist.

Ansonsten ist noch ein Stop am Adams Lake geplant. Laut meines Reiseführers sind da im Oktober Lachse zu sehen. Die einzelnen Lachsarten wandern so grob zwischen Juli und OKtober. Jetzt im Oktober sind die Sockeye Lachse "dran".
Ich bin gespannt, ich habe bisher weder Lachse noch Bären gesehen.
Es steht Lachse gegen Bären 0:0 😆

Die Tour selbst wird knackig, ich rechne mit 500 km heute. Klingt erst einmal viel, aber hier sind die Straßen breit und lang und außerdem fährt man als "Alleinfahrer" erfahrungsgemäß eh mehr, als wenn man z.B. zu zweit unterwegs ist. Liegt u.a. daran das man nicht auf den anderen warten muss und man allein man meist auch weniger und kürzere Pausen unterwegs macht.


Mehr dann im täglichen Update am Abend

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Update:

Um 07.30 Uhr wurde der Anlasserknopf gedrückt. Die Strecke heute ist lang und naja, ihr kennt das ja schon, meine innere Uhr ist noch nicht "angekommen". Ich starte bei schattigen 15 Grad Celsius, welche sich bis ca. 11.00 Uhr halten, dann kommt die Sonne raus und es werden noch nette 25 Grad am Nachmittag.

Am Vormittag versuche ich mal wieder auf "Lachs-Fotojagd " zu gehen. Habe mich noch mal per Internet und Reiseführer informiert und halte genau an DEM Fluß (bin sogar von der Strasse aus runter geklettert) wo die Sockeye Lachse im Oktober wandern (sollen). Aber, Lachse lesen anscheinend keine Reiseführer und machen anscheinend was sie wollen: Null Lachse.

Nun ja, weiter durch nette Landschaften bis in die Stadt "Salmon Arm". (da gibt es aber auch keine Lachse, obwohl der Name Salmon =Lachs, eigentlich Programm sein müsste). Nach einer Mittagspasuse in Salmon Arms (bei Tim Horton, wo sonst :-) geht es weiter auf dem "Trans Canada Highway" in Richtung Osten in die Rocky Mountains. Die Berge werden jetzt Stunde um Stunde höher und auch die Bergspitzen sind nun mit Schnee bedeckt. Es sind auch am späten Nachmittag noch lauschige 25 Grad und die nun schon tief stehende Sonne strahlt wunderbar die gelbe Laubfärbung der (überwiegend vorhandenen) Birken an. Leider gibt es hier keine Ahorn Bäume die um diese Jahreszeit feuerrot sind. Einen einzigen Ahorn habe ich gesehen, der stand in einem Privatgarten und war wirklich feuerrot. Schön anzusehen. Ansonsten wirklich toller Tag, Abwechslungsreiche Strecken. Trotz 515 km Tagesstrecke fand ich es nicht langatmig oder ähnliches.

Gegen (eigentlich) 16.30 Uhr bin ich im vorgebuchten Hotel "Tyrol" in Radium Hot Springs angekommen. Warum eigentlich ? Nun, es ist hier schon 17.30 Uhr da ich eine Zeitzone näher an Deutschland bin. Ich habe innerhalb Kanada unbemerkt (Kanada hat sechs ! Zeitzonen) eine Zeitzone überschritten. Übrigens, das Hotel nebenan heißt "Alpen-Motel" und auf der anderen Straßenseite ist das Restaurant "Alt Salzburg" 😅

Am Schluss des Tages noch ein Besuch in der heissen Quelle nach dem der Ort benannt wurde. Kein Kanada Besuch ohne Bad in einer heissen Quelle ! In dieser Quelle wird hier seit 1890 gebadet. Das Bad selbst ist seit den 1950ern im dem heutigen Stil gehalten.
Schön 40 Grad heisses Wasser...wunderbar :-) Übrigens: nur 5 Euro Eintritt, genau wie z.B. die Eintrittsgebühr zur tollen Quelle in "Liard Hot Springs" die ich zusammen mit Olli in 2019 besucht hatte (den Bericht findet ihr in diesem Blog irgendwo in der Mitte).





Sonntag, 3. Oktober 2021

Tag 2 => von Vacouver nach Kamloops ("Hell´s Gate" + endlich wieder Motorrad fahren in Kanada :-))

Sonntag, 03.10.21
gefahrene Kilometer: 465 km

Ich bin wach. Jetlag. Ortszeit 02.30 Uhr in der Früh. Mein Körper sagt hat "loß es ist Mittags, aufstehen" Naja, das kenne ich schon. Während meiner gemeinsamen Alaska Reise mit Olli hat er schön gepennt und ich saß ab 03.00 Uhr in der Früh in der Lobby beim Wachmann und habe den Blog geschrieben. Komisch, andere haben da weniger Probleme mit..ich brauche immer so 2-3 Tage bis die innere Uhr neu gestellt ist.
Der Tim Hortons´s (mein Lieblings Fast Food/Kaffee in Kanada 😀💪) gegenüber hat 24 Stunden auf, da hole ich mir gleich mal Kaffee. Ich muss allerdings leise sein, das Hotel ist hellhörig und ich fände es als betroffener Hotelgast auch nicht witzig, wenn im Nebenzimmer ab 02.00 Uhr "schon" Stühlerücken angesagt ist.

Um 08.00 Uhr will ich auf dem Motorrad sitzen. Früher geht auch nicht, da es dann erst hell wird und zudem mein Motorrad in einem Hinterhof des Hotels eingeschlossen ist, der Typ mit dem Schlüssel zum Hinterhof kommt erst um 07.00 Uhr. Übrigens, gut das es dort steht, ich stand 5 Minuten auf dem Fußweg vor dem Hotel..ZACK kam gleich ein Polizist und notierte sich mein Kennzeichen. Ich konnte die Lage aber aufklären und mit dem Hinweis "ich verschwinde sofort" steckte er den "Knöllchen-Block" wieder ein. 

Was liegt heute an ? heute geht es in die Berge.... Das Klima wird dort anders sein. Vancouver hat ein sehr feuchtes wechselhaftes Klima (obwohl gestern trocken/bewölkt/ca. 18 Grad) , während es im Inland dann auf dem Weg nach Kamloops wärmer sein soll...ich lass mich überraschen. 


Ziel heute ist "Kamloops".
Zu den Unterwegs- Highlights dann im täglichen "Update" dann mehr

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 Update:

um 07.30 Uhr wurde der Anlasserknopf gedrückt. In Vancouver sind es am morgen 15 Grad. In der Nacht hat es leicht geregnet, aber zu meinem Start hat sich der Regen verzogen...Perfekt :-)

Als erstes eine Runde per Motorrad durch den Stanley Park. Ich bin dort schon bei meinem letzen Aufenthalt in Vancouver 2019 eine Teilstrecke per Fahrrad gefahren. Heute fahre ich die gesamte Runde per Motorrad. Im Park gibt es einen ca. 25 km langen Rundkurs, jeweils für Fahrräder/Skater, Fußgänger und Autos. Jeweils schön getrennt damit man sich gegenseitig nicht stört. Wirklich gut gelöst für alle. Im Stanley Park gibt es sogar Strände und einen alten Baumbestand der so ein wenig an die Mammutbäume in den USA erinnert. Sind aber "nur" Rotzedern. Der Durchmesser ist aber beindruckend. Wenn ihr den unten absägt könntet ihr auf dem Baumstumpf locker nen VW Golf parken. Fazit: wenn ihr mal in Vancouver seit plant den Park (ca. einen halten Tag) mit ein.

Dann ging es weiter, erst mal 100 km Autobahn um dem Großraum Vancouver zu entfliehen. Im Anschluss Richtung Nordost immer schön am Fraser River (benannt nach Simon Fraser einem Scout der frühen Tage) bis zum Hell´s Gate. Das ist eine Engstelle im Fraser River, wo bis zu 15 Millionen Liter Wasser pro Sekunde langfliessen. Die Stelle wurde durch den Eisenbahnbau links und rechts in der Schlucht so eng, da das Steinmaterial der Sprengungen des Eisenbahnbaus irgendwo hin musste. Ende vom Lied war das die Fließgeschwindigkeit durch die Verengung so hoch wurde das es kein Lachs mehr (hier müssen nahezu alle Lachse durch die in nördlicheen Gegenden dann ihren Laich ablegen) bis in seine Laichgründe geschafft hat. Schon kurz nach Bau der Eisenbahn mussten also bereits in den 1940 ern Fischtreppen links und rechts gebaut werden. Das war übrigens auch meine Intension: mit der Gondel von der höhergelegenen Straße über den Fluß  (es gibt keinen Weg !) und evtl Lachse (die Sockeye Lachse wandern jetzt im Oktober) sehen. ABER: Der Zug war wohl schon Ende September "durch". Schade. Trotzdem nett gewesen "da unten". seht selbst (Bilder siehe unten)

Dann weiter in Richtung Kamloops nun am Thompson River entlang. Die Reiseführer haben recht behalten: es wurde immer wärmer und die Landschaft immer steppenartiger. Das Inlandsklima ist völlig anders als an der Küste in Vancouver. Kamloops ist der wämste Ort Kanadas mit einer im August durchschnittlichen Temperatur von 28 Grad.Heute waren es am Nachmittag durchgehend gut 25 Grad, kurzzeitig sogar 27 Grad.
Dazu fast blauer Himmel. Ich hatte mich zuhause entschieden von meinen drei Motorradjacken, die mir zur Auswahl standen, die wämste mitzunehmen. Heute war die definitiv zu warm. Aber..ich denke ich werde die warme Jacke noch brauchen :-)

Ankunft dann im vorgebuchten Motel um ca. 17.00 Uhr

Ansonsten gab es gestern die erste "Mini-Reparatur" am Motorrad. Das Navi welches Wolfgang nachgerüstet hat ist ausgefallen. Da es ein "China-Produkt" ist, habe ich zuerst auf das Netzteil dieses Gerätes getippt. Lag aber letzendlich "nur" an der 12 Volt Bordsteckdose ( Plus Kontakt war korrodiert). Gut das ich vor zwei Jahren, als ich das Motorrad "erstausgerüstet" hatte, an ein Multimeter gedacht habe..und die Batterie desselbigen ging auch noch. Fehler gefunden, Kontakt freigekratzt, weiter geht´s...

Bleibt interessiert :-)

 




Samstag, 2. Oktober 2021

Tag 1 => Anreise => Es geht (wieder) los: Abschnitt 1a der Strecke "Alaska bis Panama" beginnt => Erweiterungstour/Rundtour "Vancouver bis Vancouver" "

Samstag, 02.10.21
gefahrene Kilometer: 12
 

Vorab: alle Strecken mit einem "a" hinter der Zahl hängen nicht unmittelbar mit dem Hauptziel Prudoe Bay bis Panama City" zusammen, dienen aber als ZUSÄTZLICHE Touren dazu "Land und Leute" entlang der Hauptroute besser kennenzulernen.
Diese "a-Touren" finden sozusagen als zusätzliches "Bonbon" zu den Haupttouren/Hauptabschnitten statt.

Die Nacht war kurz. Kann eh nicht schlafen 😕
(vermutlich ist die Aufregung für diese -zugegeben etwas "crazy" spontane Reise- dann doch zu groß)

Gegen 02.00 Uhr morgens verlasse ich das Haus und fahre mit dem Auto nach Hannover. Da ich mit einem E-Auto unterwegs bin nutze ich die Zeit noch um mitten in der Nacht in Langenhagen noch an einer Ladesäule etwas Strom "nachzutanken". Die bekannten Urlauberparkplätze waren so kurzfristig schon ausgebucht , daher parke ich mein Auto an einer S-Bahn Station und fahre mit der S-Bahn gegen 04.00 Uhr eine Station (10 Minuten Fahrt) zum Flughafen.

Das Einchecken erfolgt ohne weitere Vorkommnisse....

...wenn ich mal davon abesehe das ich mittlerweils mit zig Dingen losfahren muss um überhaupt "rein gelassen" zu werden. Reisepass, ETA Visum für Kanada, Audruck über die erfolgte Registrierung in der "Arrive Canada" App (incl. Bestätigung das das Impfzertifikat hochgeladen ist), negativer PCR Test (nix Schnelltest !) der bei bei Einreise in Kanada (Zeitverschiebung beachten) nicht älter als 72 Stunden sein darf, Nachweis der ersten Adresse (Hotel) in Kanada.

Übrigens: wenn man COVID genesen ist und laut Impfempfehlung ja bei "uns" nur eine Impfdosis benötigt....das akzeptiert Kanada so leider nicht...man braucht zwei "Shots" außer man ist EINMAL mit Janssen/Johnson geimpft (wie es bei mir der Fall ist)

Der Flug mit "KLM cityhoppers" mit einem kleinen Flieger vom Typ Enbraer 175 (88 Sitzplätze) von Hannover nach Amsterdam (Flugzeit 40 min.) verläuft normal.
Nun sitze ich vier Stunden in Amsterdam und warte auf meinem knapp zehnstündigen Flug nach Vancouver. Da dies wirklich "lang" ist und um die Wartezeit mir so angenehm wie möglich zu gestalten habe ich mich zur Einstimmung in die Business-Lounge "eingekauft" (wusste gar nicht das das möglich ist) und geniesse somit trotz Holzklasse-Ticket schon mal Speisen und Getränke für lau.

Später dann mehr in diesem Post im UPDATE bezüglich "Sprung über den Atlantik".....

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Update:

 

Es ist drei Uhr nachts

Ich ruf jeden an den ich kenn, die
Ganzen Namen in meinem Handy
Ist noch irgendjemand wach ?
Ich bin allein hier, drei Uhr nachts
(Mark Forster +Lea)

So, ich rufe zwar jetzt niemanden an aber ich schreibe mal den Post von heute zuende.
Nach 26 Stunden "auf" fallen mir zwar fast die Augen zu, aber ich muss mich noch ein wenig ziehen da zwar zuhause drei Uhr nachts ist..aber hier eben erst 18.00 Uhr. Wenn ich jetzt einschlafe bin ich morgen früh um 04.00 Uhr wach (na was solls..der "Tim Hortons" gegenüber hat 24 Stunden auf, da gibt es Kaffee :-)

Der Flug war angenehm (10 Stunden) aber die Kontrollen in Amsterdam und auch in Vancouver waren sehr akribisch. Ich musste dreimal meinen Impfausweis allein am Flughafen Vancouver corzeigen, dazu den PCR-Test um dann freundlich noch einmal (!) zu einem Schnelltest (zahlt aber die Behörde vor Ort) am Flughafen Vancouver aufgefordert zu werden. Das Ergebnis bekomme ich in 24 Stunden..sollte der positiv sein (wovon ich nicht ausgehe) ist die Reise hier zuende. 

Nach der ganzen "Zeigerei" bin ich dann raus, gegenüber vom Flughafen ist ein Parkhaus, da war ich mit Wolfgang gegen 15.00 Uhr verabredet verabredet. Nach 15 Minuten warten meinerseits kam Wolfgang auch schon mit der blauen Rakete angefahren. Kurz einige Details bezüglich Motorrad und Strecke besprochen und schon war ich auf dem Motorrad und Wolfgang im Flughafen (sein Flug ging um 19.00 Uhr zurück nach Deutschland). Dann ca. 12 km die mit dem Motorrad in das Hotel (die ersten Kilometer auf der KLR 650 für mich seit zwei Jahren)

Mein Hotel (Barclay Hotel, günstig und zentral) in Vancouver war vorgebucht, direkt in der Haupteinkaufsstraße, der Robson Street. Kann ich empfehlen, da fällt man "raus" und ist mitten drin im Geschehen. Schnell unmgezogen und gegen 16.30 Uhr dann noch eine Stunde Spaziergang (bevor es auch hier gegen 18.30 Uhr so langsam dunkel wird) durch die "City of Glass" (Spitzname Vancouvers). Die Stadt gefällt mir immer noch (ich war ja 2019 schon einmal hier) ziemlich gut. Die Stadt ist sehr fußgängerfreundlich mit Fußwegen direkt am Wasser, Skaterweg, Radwegen, Einkaufsstrassen mit "Shop an Shop", etc. Kein Vergleich mit den meisten Städten in den USA wo man als Fußgänger ja nur wenig Möglichkeiten hat.
Für mich ist Vancouver immer noch eine DER Topstädte Nordamerikas. Den Pazifik vor der Tür, die Berge direkt im Rücken. Jede Menge Freizeitmöglichkeiten. Dummerweise haben das andere auch schon bemerkt. Die Mieten hier gehen wohl so in Richtung "unbezahlbar".

Das Wetter ist noch "lauschig", ca . 17-18 Grad, es ist trocken, kein Regen.
Die Kanadier haben ein entspannteres Verhältniss zu diesen herbstlichen Temperaturen als wir: einige rennen noch in Rock und kurzer Hose rum 😬

So, Schluss für heute, morgen geht es auf das Mopped und "raus in die wilde Natur".
Morgen dazu dann mehr...

 

Der "Eintritt" in die lounge am Flughafen Amsterdam hat sich schon gelohnt


 Vancouver: