Donnerstag, 28. Juli 2022

FAZIT: Abschnitt 1b der Strecke "Alaska bis Panama" => Erweiterungstour/Rundtour MIT DEM WOHNMOBIL "Whitehorse ab/bis Whitehorse Yukon/Kanada "

Einleitung zum Fazit:

11 Nächte Motorrad (überwiegend) in Alaska und 11 Nächte Wohnmobiltour im Yukon/Kanada (ok …Liard war schon in British Columbia 😊) sind zuende. Da die Touren im Prinzip gleich lang waren und ich immer mal wieder in meinem Fazit gegeneinander referenziere (Wohnmobil versus Motorrad) werde ich dies Fazit in gleicher Form sowohl als Abschluss Fazit bei der „Tour 3“ (Motorrad Alaska) als auch bei der „Tour 1b“ inhaltlich gleich veröffentlichen. Ihr findet dasselbe Fazit also zweimal. Könnte man anders machen, ich habe mich dazu entschlossen es nicht zu teilen. Soviel zum „Intro“…..


Mücken/Black Flies:

Ich hatte noch nie in meinem Leben so viele Mückenstiche (normalerweise werde ich selten bis gar nicht gestochen). Ich/wir (Ich/wir, da sowohl in Alaska als ich allein unterwegs war, als auch in Kanada mit Leonie das „Problem“ vorhanden war) brauchten ein paar Tage bis wir uns „mental“ auf die Mückenlage eingestellt haben. Am Anfang denkt man „ach …die paar Mücken“, aber es wurden Massen. Und wir hatten noch Glück: in manchen Jahren kommen die sogenannten „Black Flies“ dazu. Dieses Jahr haben wir sie nicht „dabei“ gehabt. Das sind fleischfressende Fliegen die sich auf deine Haut setzen und ein Stück Fleisch aus deiner Haut beißen. Da soll regelrecht dann das Blut fließen, vergleichbar wenn man sich beim Rasieren schneidet. Wahnsinn!

Ohne große Mengen (einheimisches…vergesst das deutsche) Mückenspray, ständiges Sprühen und an manchen Tagen/Orten ohne Kopf Netz ging gar nichts. DER Hauptgrund für mich hier nie wieder im Juli herzukommen (Mücken-Hauptmonat) siehe auch nächster Punkt/Reisezeitraum


Wetter/Reisezeitraum:

Siehe auch Abschnitt „Mücken“😊
der Juli ist im Yukon der wärmste Monat, aber auch der nasseste Monat (im Schnitt acht Regentage..ich glaube wir hatten die acht statistischen Tage am Stück😊) und der Monat mit der höchsten Mückendichte. Zum Vergleich: als ich mit Olli die ähnliche Tour im JUNI 2019 gefahren bin, hatten wir in kann zwei Wochen und über 4.000 km Strecke nur EINE Mücke in irgend nem Hotelzimmer, sonst nicht. Daher die eindringliche Empfehlung: fahrt im Juni ODER ab Ende August, besser im September. Es macht wirklich keinen Spaß förmlich gegen die Biester kämpfen zu müssen und abends in keiner Weise daran denken zu können draußen zu sitzen. Im Wohnmobil mit Mückenschutznetzen an den Türen kann man ja als Ausweichlösung noch drinnen sitzen und zumindest die Tür offenlassen, aber wenn man mit dem Zelt unterwegs ist muss man im Prinzip seine Zeit im Zelt verbringen. Wir haben Camper gesehen, die hatten ein sehr großes zusätzliches Zelt (zusätzlich zum Wohnmobil bzw. Zelt) dabei das im Prinzip nur aus Mückenschutzgitter bestand. Das haben sie dann draußen über diese Sitzgelegenheiten gestellt die es immer an den Wohnmobilstellplätzen gibt. So kann man auch draußen sitzen. Sehr schlaue Lösung, habe ich bei uns in Deutschland noch nie gesehen. Das Wetter selbst bei der Yukon Tour lag immer so bei 15- 22 Grad, meist bewölkt, im Prinzip jeden Tag Regen meist nachts oder auch mal kurz am Tag. Ich bin hier nicht hergekommen um mit hochsommerlichen Temperaturen zu rechnen, insofern passt es. Und da wir immer lange Ärmel getragen haben (Mücken) wäre heißeres Wetter auch unangenehm gewesen. Für mich/uns hat das Wetter gepasst. Während meiner Motorradtour hatte ich in Nord Alaska so ca. ab Fairbanks sehr warmes bis heißes Wetter. Der wärmste Tag war am Polarkreis (crazy oder ?) mit locker 30 Grad. Südlich von Fairbanks bewölkt, wechselhaft, Regen. Am Nordpolarmeer kalte ca. 5 Grad.

Also noch einmal: Juni oder September. Positiver Nebeneffekt: Hotels/Campingplätze/Wohnmobile sind auch etwas günstiger als im Juli/August

Jetzt kommt allerdings (m)eine Einschränkung: ich hatte als Hauptziel meiner Motorradtour die Strecke zum Nordpolarmeer nach „Prudhoe Bay“ geplant. Und die Route/Strecke fährt man halt am Besten im Juli. Dort schneit es im August schon wieder bzw. Bis ca. Mitte Juni „noch“. Bestes Wetter für da oben ist halt Juli. (aber selbst da oben Mücken ohne Ende) Insofern gilt meine Empfehlung für Juni/September für Alaska und den Yukon zwar generell weiter, wenn ihr aber nördlicher als zum Polarkreis/Coldfoot (die meisten Autovermieter erlauben übrigens die Fahrt bis genau dort) fahren wollt, dann kommt der Juli DOCH wieder ins Spiel 😊

Strecke/Tour (Motorrad/Wohnmobil)

Es waren nun knapp 3.900 km mit dem Motorrad und 3.100 km mit dem Wohnmobil.
7.000 km Strecke in gut 3,5 Wochen Gesamturlaub. Mit dem Motorrad hatte ich acht „wirkliche“ Fahrtage (der Rest waren Fahrfreie Tage in Seattle, Anchorage und Whitehorse). im Schnitt gut 490 km pro Tag. Knackig, aber bei diesen Weiten hier und wenn „der Weg“ das Ziel ist, gut machbar…muss man allerdings wollen/mögen

Mit dem Wohnmobil sind wir an den Fahrtagen (im Prinzip sind wir fast jeden Tag gefahren) ganz grob so zwischen 400 und 500 km gefahren. Am Anfang (zum „warm werden“) weniger, später aber auch mal 600 km pro Tag. Ähnlich wie bei der Motorradtour ist oftmals „der Weg das Ziel“ und die Eindrücke am Straßenrand dann die Erlebnisse. Muss man wollen bzw. mögen. Unter dem Strich sitz man an manchen Tagen von morgens bis abends im Auto nur unterbrochen von Manchen kurzen (30 bis 60 Minuten) Wanderungen am Straßenrand zu Wasserfällen, Canyons, Aussichtspunkten, etc


Campingplätze/Hotels

Wie schon im Motorradblog der „Tour 3“ geschrieben sind die Hotels die unter 100 Euro liegen meist etwas bis stark abgeranzt. Bei den Campingplätzen erwartet am besten Eurerseits wenig Infrastruktur. Campingplätze mit ausgedehnten „Dusch-Tempeln“ wie in Deutschland/Österreich/etc habe ich hier noch nicht gesehen. Allerdings ist man, wenn man mit dem Zelt unterwegs ist, auch stark eingeschränkt welche Campingplätze man überhaupt nehmen „darf“. Ich schreibe bewusst „darf“ da viele Campingplätze Wohnmobilen vorbehalten sind, „No Tents“ (keine Zelte!) prangt da meist schon am Eingang zum Platz. Tja und als ich nun im zweiten Tour Abschnitt (Tour 3a) ein Wohnmobil hatte und fast alle Plätze im Prinzip nutzen durfte haben wir meist wild gecampt, da hier einfach die besseren „Lagen“ waren…und leider musss ich auch hier sagen, die Campingplätze die wir angesteuerten, hatten meist nur kleine und teilweise relativ abgeranzte Sanitäranlagen. Man geht hier anscheint davon aus das man Toilette und Dusche im Wohnmobil genutzt. Als Fazit zu der Qualität der Sanitäranlagen haben wir das dann auch zu ca. 70 Prozent so gemacht. Alle paar Tage dann auf einem „echten“ Campingplatz Wasser aufgefüllt und Abwasser abgelassen.

Als Top-Tipp empfehle ich die staatlichen Campingplätze (sowohl in Alaska als auch in Kanada) die so ca. alle 50 km, immer in Top Naturlagen vertreten sind. Sitzbank, Feuerring, meist sogar mit kostenlosem Feuerholz. Verzeichnis der Campingplätze gibt es **online oder in einem Heftchen fast an jeder Touristinfo hier vor Ort. Man zahlt ca. 20 Euro per Briefumschlag am Eingang auf Vertrauensbasis. Wir sind hier meist mit dem Wohnmobil vor der Tür dieser Plätze stehen geblieben, da wir aufgrund der Mückenlage eh nicht draußen sitzen konnten, so bot die Sitzbank und der Feuerring für uns keinen Mehrwert. Im Ergebnis hatten wir fast die gleiche Naturlage wie die Camper auf diesen Plätzen, übernachteten aber kostenlos. Mit dem Zelt während meiner „Tour 3“ habe ich einmal auf einem solchen Platz (bei Tok) in echt toller Lage übernachtet.


**vergesst „online“ vor Ort. Ihr seid zwischen den Städten/Dörfern, etc oft hunderte von Kilometern offline. WLAN gibt es nur ganz selten und oft zeitlich begrenzt. Diese Zeilen schreibe ich gerade im „Tim Hortons Restaurant“ in Whitehorse.

Vergleich Motorrad/Wohnmobil

Tja...was soll ich sagen..ich habe mehrere Tage überlegt was ich jetzt schreibe um es in wenigen Sätzen auf den Punkt zu bringen. Ich formuliere es so: Mit dem Motorrad ist es intensiver, direkter. Mit dem Wohnmobil bleibt es „unter dem Strich“ eine langweilige Autofahrt auf manchen Strecken, manchen Tagen. Das ist jetzt aus Sicht eines Motorradfahrers geschrieben. Mit dem Motorrad bin ich zudem schneller, insbesondere auf „Schlechtwege-Strecken“. Das gilt noch einmal verstärkt, wenn die Strecken Nass sind. Das Wohnmobil hat 5,2 Tonnen gewogen, da wurde es schon manchmal etwas rutschig. Ich hatte mit dem Wohnmobil einige Schotter-Strecken geplant, die ich aber vor Ort dann spontan umgeplant habe, da ich mit dem Wohnmobil auf diesen Strecken evtl. nur 40 bis 50 km/h fahren kann. Mit dem Motorrad fahre ich auch auf solchen Strecken mindestens 80 km/h.

Unschlagbarer Vorteil ist natürlich das man „alles dabeihat“ im Wohnmobil. Zwei Stunden warten auf die Fahre in Dawson? Kein Problem. Hinten reingesetzt und Abendessen zubereitet. 300 km keine Gaststätte? macht nichts, kurz hinten rein, Kaffee kochen, etc

Teure abgeranzte Hotels ? Kein Problem, das Bett fährt mit. Allerdings kann das mit dem Bett auch zum Problem werden! Mir waren die Betten (sowohl in der „Nase“ dem Alkoven vorn, als auch das Zusatzbett welches mit heruntergeklapptem Tisch „entsteht“ viel zu weich. Ich habe dermaßen Rückenschmerzen bekommen das ich die letzten 6 Tage auf dem Fußboden -auf Decken- des Wohnmobils geschlafen habe. Viel besser. Ich brauche es „hart“. Crazy, oder? Auf einer 20 euro Isomatte im Zelt schlafe ich deutlichst besser als im Wohnmobil für über 200 Euro am Tag…verrückt.

Zusätzlich muss man sich in so einem „Mobil“ ziemlich gut organisieren. Zwei Leute auf einer Stelle stehen? Das ist schlecht…man muss sich gegenseitig immer ein wenig aus dem Weg gehen. Insbesondere Leonie bemängelt das sie sich wegen der Enge ca. 20-mal den Kopf gestoßen hat in dem Mobil während unserer Tour.

Kostenvergleich (bitte beachten) dann im Abschnitt „Budget“

Budget

Jetzt wird es ernst 😊
Evtl habt ihr schon den „Budget Post“ gelesen den ich während meines Alaska Abschnitts (Tour 3) geschrieben habe. Kurz zusammengefasst und mit der Erfahrung der letzten Woche: rechnet bei zwei Personen mit (all in) ca. 500 Euro am TAG (!!!) wenn ihr euch für solch eine Tour in Alaska oder Kanada entscheidet. Plus Flug natürlich. Dabei ist es egal ob ihr ein Wohnmobil mietet oder einen Mietwagen plus jeden Tag Hotel und jeden Tag essen gehen. Ich habe es kurz überschlagen: WENN ihr ein Wohnmobil mietet (Hauptkostentreiber bei dieser Variante ist hier der Sprit) rechnet mit 100 Euro Sprit pro Fahrtag bei 500 km pro Tag im Schnitt und dafür zu 70 bis 80 Prozent wild campt und euch zu 90 Prozent im Wohnmobil selber versorgt……

….kommt ihr bei ca. 2,5 Wochen auf dem GLEICHEN PREIS  als wenn ihr euch einen Mietwagen nehmt (ca. 150 bis 200 Euro am Tag) und jeden Abend in ein 100-150 Euro Hotel geht und jeden Tag noch 50 Euro für Essen gehen einplant.

Unser Tagesbudget (alles notiert..jede Kleinigkeit 😊) lag pro Tag hier bei gut 200 Euro (plus Wohnmobilmiete und Flug) bei 90 Prozent Selbstversorgung während der Yukon Tour. Während meiner Motorradtour (Tour 3) lag ich bei ca. 150 Euro ohne Motorradkosten …das teil gehört ja mir 😊 (siehe auch Budget Post) Hauptkostentreiber während der Yukon Womo-Tour waren wie erwähnt die Spritkosten (16-17 Liter Diesel im Schnitt pro 100 km/h). Hauptkostentreiber während meiner Motorradtour waren die Unterkünfte

Und übrigens: Lebensmittel kosten in Kanada das doppelte wie in Deutschland (in größeren Städten) und das dreifache, wenn ihr „im Off“ einkauft. Beschwert euch also nie wieder über vermeintlich teure Lebensmittel in Deutschland

Empfehlung zum Nachmachen bei wenig(er) Zeit

Ihr wollt ähnliches durchführen und wollt evtl. einen Tipp basierend auf meiner Erfahrung der nun vierten Tour in Alaska/Kanada?

Im empfehle Euch folgendes: fliegt nach Fairbanks/Alaska (direkt mit Condor ab Frankfurt nach Fairbanks ODER über Seattle oder Vancouver wenn ihr einen kurzen Städtetrip in Anschluss anhängen wollt) , nehmt euch dort einen Mietwagen. Nehmt eine kleine Campingausrüstung von zuhause mit (Schlafsack/Isomatte/Zelt) oder kauft diese Ausrüstung hier vor Ort in jedem Walmart/Baumarkt. Dann könnt ihr „mal“ zelten und Geld sparen (die Ausrüstung kostet nicht mehr als eine Übernachtung im Hotel) und alle paar Tage geht ihr in ein Hotel/Motel und habt ein vernünftiges Bett/Toilette/Dusche. Wie oft zelten bzw. ins Hotel entscheidet ihr selbst. Aber bitte nicht im Juli (siehe oben…MÜCKEN !!!)

Warum Fairbanks? Fairbanks ist nicht der Hit, bietet aber alles um sich vor der Tour einigermaßen -und vor allem preiswerter als anderswo hier- auszurüsten. Dann fahrt ihr in den Norden bis zum Polarkreis (oder Coldfoot) wenn es der Autovermieter erlaubt (vorab checken) bzw. in den Süden in den Denali Park. Auch Dawson City ist „nur“ 1.000 km entfernt. Bei mehr Zeit fahrt ihr über Anchorage in den Süden zu Valdez oder Seward, etc um dort eine Gletscher Boots Tour zu unternehmen. In Alaska sind die Strecken auch weit….aber um Fairbanks/Anchorage gefühlt nicht so weitläufig wie im Yukon. Weiter als Dawson City musst ihr in den Yukon nicht unbedingt rein und ihr bekommt trotzdem die Goldgräberstimmung im Yukon mit.

Mit dieser Variante habt ihr das Beste aus beiden Welten (Alaska und Yukon/Kanada) und kommt locker mit 10 Tagen vor Ort (zwei Wochen Urlaub vom Chef reichen) und kommt einigermaßen mit dem Kostenthema „in Einklang“…billig ist es aber immer noch nicht 😊


Was liegt als nächstes an/wie geht es weiter

Wird es in nächster Zeit eine erneute Wohnmobiltour geben? NEIN! Warum nein?

Ich persönlich finde die Touren mit dem Motorrad „intensiver“ (siehe auch oben), „Frauchen“ mag Wohnmobile nicht (Thema Enge, Selbstversorgung, etc) und Leonie wird nach dem jetzigen Abitur und dem demnächst startenden Studium vermutlich nicht mehr die Zeit bzw die „Muße“ für solch eine Tour haben. Zusätzlich muss man sich eingestehen das diese Art des Urlaubs hier schon extrem „Ressourcenverbrauchend“ ist. Damit meine ich in erster Linie die Kosten aber auch der Spritverbrauch der „Karre“ ist jenseits von Gut und Böse. Ich habe mich heute mal beim örtlichen Ford-Dealer herumgetrieben. Bei den Neuwagen steht immer der Verbrauch angeschlagen (ist wohl Pflicht hier) unter 13 bis 16 Liter habe ich nur ganz ganz wenige Autos dort gesehen. Sprit scheint also immer noch zu billig zu sein (obwohl dieser in einem Jahr hier um locker 50 -75% angezogen hat) damit ein Umdenken stattfinden kann

Wie geht es also weiter?

Nachdem die Strecken von Prudhoe Bay bis Vancouver und San Diego bis Mexiko City „abgefrühstückt“ sind, fehlen eigentlich „nur“ noch die Streckenteile Vancouver bis San Diego und Mexiko City bis Panama. Das sind zwei größere Abschnitte (je ca. 3.000 km) die sich grob jeweils in ca. 2,5 Wochen Urlaub erledigen lassen sollten. ABER: ich werde mir noch etwas Zeit lassen und in 2023 (2022 ist Motorradmäßig für mich erledigt) noch zwei von den „a-Touren“ einbauen (ir wisst ja, die Touren mit dem „a“..oder „b“ diesen nicht dem primären Ziel von Prudhoe Bay nach Panama zu kommen sondern „Land und Leute“ abseits der Strecke besser kennen zu lernen. Daher schiebe ich in 2023 noch zwei solcher (je ca. 10 Tage-Touren ein: einmal im März 2023 geht es noch mal nach Mexiko um dort eine größere Inlandsrunde zu drehen und im Mai geht es geplant noch mal nach Kanada und dort den „linken Schmetterlingsflügel“ von Vancouver aus zu drehen...heißt „Vancouver Island“ (die rechte Seite bin ich ja bereits mit der „Tour 1a“ im September 2021 gefahren.

Das soll es aber nun gewesen sein……..Ich hoffe die Informationen der letzen ca. 3 Wochen waren hilfreich oder „mindestens“ unterhaltsam für euch.

Schaltet im März 2023 gern wieder ein.

 

Danke und Gruß von
Frank und Leonie

 


 

Tag 12 => Wohnmobilabgabe in Whitehorse + Vancouver

Donnerstag, 28.07.22
gefahrene Kilometer: 3 km

Whitehorse Wohnmobilabgabe + „Sprung“ nach Vancouver

Die Abgabe des Wohnmobils in Whitehorse war innerhalb von ca. 45 Minuten (incl. Wartezeit) erledigt. Im Anschluss wurden wir freundlicherweise noch mit dem Shuttlebus des Wohnmobilverleihers zum Flughafen gefahren. Dann ca. 2,5 Stunden Flugzeit von Whitehorse nach Vancouver. Strahlender Sonnenschein mit tollem Blick auf verschneite Berge. Viele Gletscher waren zu sehen, die blau in der Sonne leuchteten. Jetzt weiß ich wo Gletschereis Bonbons ihre Farbe bzw. ihren Namen her haben 😊. Nach einer Taxifahrt vom Flughafen Vancouver zu unserem Hotel in der Robson Street (Barclay Hotel) ging es dann noch gegen 16.30 Uhr für ein paar Stunden „auf die Straße“ um noch einige Highlights in Vancouver „abzulaufen“. Ich bin nun schon zum dritten Mal hier, aber für Leonie ist das hier alles neu, insofern laufen wir bei bestem Wetter noch eine ganze Menge, haben aber mit Stanley Park, Waterfront, Canada Place, Steam Clock, Gastown und ein wenig Innenstadt innerhalb weniger Stunden einen guten Überblick erhalten. Zum Abschluss noch in den „Lamplighter“ (Kneipe) für unser Abschlussessen. Nach gut 15.000 Schritten innerhalb von gut vier Stunden geht es dann am Abend zurück ins Hotel. Morgen früh geht es nach Hause. Vor dem Rückflug noch mal kurz an die Waterfront, ein wenig auf das Wasser blicken und ein Frühstück an der Promenade und dann ist Kanada 2022 „Geschichte“…….(siehe Fazit)